Montag, 27. Juni 2011

Lady GaGa...

manchmal überkommt mich einfach der Wahnsinn...

über eine alte Schulfreundin bin ich auf diesem Blog gelandet und habe dort diese super-süßen Häkelflip-flops gefunden


und war ab so fort selbstverständlich der Meinung, meine Tochter könne nicht mehr ohne Häkel-Flip-Flops leben, und ich nicht ohne den Anblick eben dieser an ihren entzückenden Babyfüßchen...

Nein, wir brauchen darüber nicht zu diskutieren, natürlich ist mir rationell klar, dass der Sinn von Häkel-Flip-Flops für Babys nicht existent ist, aber trotzdem - ich musste dieses Häkelmuster einfach sofort kaufen.
Und dann musste ich natürlich noch schnell die passende Wolle kaufen (meine schöne Catania-Wolle ist leider viel zu dünn), und leider gab es bei dem blöden Jo-Ann in Livermoore nur ganz blöde Wolle (oder 100% Plastik), weswegen ich die Flip-Flops meiner Tochter mit so einer Art Topflappen-Baumwolle gehäkelt habe. Deswegen sieht es jetzt leider so aus, als ob meine Tochter Topflappen an dem Fuß trägt...




und nein, es ist nicht meine Grammatik die nachlässt, dem Fuß ist schon richtig - es ist nämlich erst einer fertig, was unter anderem daran liegt, das man vier Sohlen für 2 Schuhe braucht, und ich die eine Sohle gefühlte 53, wohl wirklich 11 mal, wieder aufgeribbelt habe - bißchen Konzentration wäre nicht schlecht.


Weil mir der Topflappen-Look nicht gefällt, habe ich dann heute beim tollen JoAnn in Dublin noch mal schöne Wolle gekauft (was nicht einfach war, weil dort geschätzte 95% aller Wollen aus 100% Acryl bestanden...) und jetzt häkel ich noch mal neue.
Nein, ich möchte über den Sinn dieser Aktion und ihrer Kosten nicht diskutieren und auch nicht nachdenken.


Was sinnvolles habe ich aber auch noch gemacht:




Kissen(hülle) für eine Tochter-Freundin zum 13. Geburtstag.  Kam sehr gut an ;-) auch wenn ich nicht zufrieden bin mit der Schrift. Hätte ich mal sehen sollen, dass dies eine proportionale Schrift ist, die enger zusammengehört *seufz* Eine Stickmaschine sinnvoll  zu nutzen ist nicht so einfach wie es aussieht...

Häkelmuster: Crochet dreamz
Wolle: JoAnn

Kissenhülle: nach dem Super Tutorial von Draußen nur Kännchen - ich habe es jetzt auch endlich gecheckt mit dem Hotelverschluss! Danke!

Stoffe: noch aus Deutschland (Karo, Blümchen), die Katzen habe ich hier irgendwo gekauft (ich habe die Übersicht verloren....),
Schrift für die Stickmaschine: five star fonts

Diese Woche: mug rugs und Verarbeitung des reichlich angeschafften Jerseys *g*

Freitag, 17. Juni 2011

Besuch und Nähen

Wir hatten die letzten 2,5 Wochen unseren ersten Übernachtungsgast.
Das war für das Bloggen schlecht, wie ihr gemerkt habt, aber für das Nähen nicht ganz so sehr.

Erstens hatte ich mir in den Kopf gesetzt, für meine Freundin eine Patchwork-Flanell-kann-man-im-Sommer-satt-Bettdecke-nehmen-Decke zu nähen. Dafür hatte ich - kaum hatte ich die Idee- auch erst mal schönen Stoff bestellt und in 100 (!) (wirklich wahr!) Stücke geschnitten:


Daraus habe ich dann im Mauer-Verfahren eine Decke zusammengesetzt. Da wundersamer Weise auch noch der ebenfalls gekaufte 3 yard lange rosa Flanell für die Rückseite verschwunden ist (sachdienliche Hinweise bitte an mich), bin ich natürlich vor Ankunft meiner Freundin nicht damit fertig geworden. Und ich muss zugeben, dass sie mir dann bei der Fertigstellung noch geholfen hat - ich habe sie als Nahtausbüglerin angestellt. 4 Tage vor ihrer Abreise haben wir als Ersatz für den o. a. rosa Flanell dann noch 3 yard hellgrünen Flanell gekauft, und am Tag vor ihrer Abreise ist er dann fertig geworden.

Es folgte der spannendste Teil, denn nach einem Hinweis in einem Patchwork-Buch hatte ich den Stoff NICHT vorgewaschen - wie würde er wohl nach der Wäsche aussehen?

Antwort?






ungebügelt!

(Hinweis an mich: Merken: Patchworkdecken vor dem Fotografieren immer bügeln!)

Ein echter Quilt ist es übrigens nicht, weil ich ihn ohne Einlage genäht habe. Es soll ja eine leichte Sommerdecke sein. Dafür ist sie allerdings ziemlich schwer


Und dann mussten auf die Schnelle noch ein paar kleine Geschenke produziert werden, für Lennarts Lehrerin zum Abschied


Für Fionas Lieblingslehrerin (Mathe!) zum Abeschied


für meine Freundin zum Abschied


Die Drillinge Hoppenstedt:


macht wirklich Spaß!

Dann brauchte Lennart noch zwei kleine Geschenke für seine beiden Schul-Buddies (er hatte auch eins bekommen)


und meine Freundin wünschte sich noch ein schönes Etui für ihren Kindle:



Und, zum Abschluss, habe ich dann kurz vor Abfahrt zum Flughafen noch schnell eine Schlafmaske genäht, weil meine Freundin sagte, die aus dem Flugzeug hätte so gestunken, die hätte sie nicht benutzen können: Bitte alles krumme und schiefe übersehen, die ist in 20 Minuten entstanden:


Hinweis an mich: Unbedingt das Annähen von Schrägband üben und trainieren!

Krumm und schief, aber erfüllt seinen Zweck und stinkt nicht. Den Schnitt habe ich einfach von der Stinkebrille abgenommen.

Links?

Flanell: Connecting Threads  (Hinweis: das Anklicken der Links erfolgt auf eigene Gefahr. Ich übernehme keine Folgekosten!), uni: JoAnn

Hoppenstedts: Die roten Stoffe sind Reste aus Deutschland, der grüne mit den Kreisen ist von walmart, der von der zweifarbigen Tasche von JoAnn, der von der ebook-Reader-Hülle auch (Fatquarter-Bundle)

Schlüsselbänder: Mini-Cord-Rest von Limetrees *heul*

Stoff für die Schlafmaske: Farbenmix-Lagerverkauf Restetüte. Ich glaube, das ist unglaublicherweise Room Seven-Stoff. Ganz glatte, weiche Popeline. Ein Traum.

Alle Bänder: Farbenmix, Knopf: Walmart

Schnittmuster: Lieselotte Hoppenstedt, der Rest: Eigenproduktion.

Ich glaube übrigens, ich habe FIK (Flausen im Kopf) oder noch schlimmer, Näh-ADHS. ganz schlimm. Ich will so viel nähen und machen, und habe dafür auf Vorrat so viele Schnittmuster und Stoffe gekauft, das schaffe ich im Leben alles nicht. Und ich habe noch nicht mal eine Lieslelotte Hoppenstedt. Nix eigenes. Auch kein Jodeldiplom. Ich glaube, hier ist  demnächst mal ganz schwer "me made Mittwoch" angesagt. Holleridudödeldi.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Netter Gruß aus der Heimat....

.... leider durfte ich den Umschlag nicht selbst aufmachen, sondern habe den rausgerissenen Inhalt vom jüngsten Sohn so bekommen - er wollte mal gucken, was drin ist *seufz*


vielen dank!